As in the previous work, "Heimspiel - Homegame", "Familygame" is a conceptual photointervention on staged realities: the private room as a staging area in the discourse of reality and fiction, between private and public, is broken and rearranged. Under the motto "as if" various family models can be constructed, each of which responds to the existing space and its original inhabitants. The artist couple slips in the identities of the householder and directs this based on gender roles, stereotypes and family models. The surface of the personal insight is minimally altered and arranged to make a story. This 7-part series of portraits is a social study of possible realities and their variety, and asks, as a mirror of society, the question for the perfect family surface.

|Wie schon in der vorangegangenen Arbeit "Heimspiel-Homegame" handelt es sich bei "Familygame" um ein konzeptuelles Fotoprojekt zum Thema inszenierte Realitäten.
Der private Raum als Inszenierungsfeld im Diskurs von Realität und Fiktion, von Privatheit und Öffentlichkeit wird aufgebrochen und umgestaltet. Unter dem Motto "als ob" werden diverse Familienmodelle konstruiert, welche jeweils auf den vorgefundenen Raum und dessen ursprüngliche Bewohner reagieren. Das Künstlerpaar schlüpft sozusagen in die Identiät der Wohnungsinhaber und inszeniert diese anhand von Rollenbildern, Klischees und Familienmodellen. Die Oberfläche des privaten Einblicks wird minimal verändert und zu einer Geschichte arrangiert. So wird diese 7-teilige Portraitserie zu einer durchaus sozialen Studie über mögliche Lebensrealitäten und deren Vielfältigkeit und stellt als Spiegel der Gesellschaft die Frage nach der perfekten Familienoberfläche.|